Bauer Bence

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Ungarn, Europa und die Welt I


Mit der Reihe „Beiträge zur deutsch-ungarischen Verständigung“ hat das Institut 2023 eine regelmäßige Veröffentlichungsplattform eröffnet, um bilaterale Fragen und Probleme einem interessierten deutschsprachigen Lesepublikum näherzubringen. Der dritte Band der Reihe versammelt ausgewählte Fachbeiträge der Gastwissenschaftler, die das Institut in den letzten Jahren besucht haben. Das Themenspektrum umfasst weltpolitische Verwerfungen, gesellschaftspolitische Umwälzungen sowie ideengeschichtliche Schlüsselmomente in Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Kontinents, in dessen Konnektivität die deutsch-ungarischen Beziehungen eingebunden sind.Seit über 1025 Jahren ist Ungarn Teil der europäischen Staatengemeinschaft und verbindet als Brückennation nicht nur geographisch Ost und West. Heutzutage findet sich Ungarn in einer zunehmend verflochtenen Welt wieder, die gleichzeitig geopolitisch so unsicher scheint wie vielleicht seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr und von gewaltigen gesellschaftlichen Umwälzungen geprägt wird.Auch das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium in Budapest begreift sich seit seiner Gründung im Jahr 2020 als Bindeglied zwischen Ungarn und der deutschsprachigen Welt im Herzen eines vereinten Europas. In dieser Funktion lud das Institut seit seinem Bestehen zahlreiche Vortragsgäste und Gastwissenschaftler nach Budapest ein, die ihre wissenschaftliche Expertise und ihre Forschungsthemen mit dem ungarischen Publikum teilten.Die neun Beiträge des hier vorgelegten dritten Bandes der 2023 eröffneten Reihe „Beiträge zur deutsch-ungarischen Verständigung“ dienen dazu, diese Arbeit zu beleuchten. Die versammelten Gastwissenschaftler des Instituts widmen sich darin weltpolitischen, gesellschaftspolitischen und ideengeschichtlichen Fragestellungen, die das Fundament unseres europäischen Zusammenlebens berühren und sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart spannen. Damit dokumentiert der Band zugleich die Bandbreite der Gäste des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit aus fünf Jahren Institutsgeschichte.Autoren: Christian HILLGRUBER, Sandra KOSTNER, Hans-Christof KRAUS, Frank-Lothar KROLL, Michael KÜHNLEIN, Rainer LISOWSKI, Reinhard MEHRING, Michael SOMMER, Heinz THEISEN
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Ungarische Wegmarken


Seit das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium im Dezember 2020 in Budapest gegründet wurde, ist es sein erklärtes Ziel, den Dialog und Austausch in den Beziehungen beider Länder auf allen Ebenen zu fördern. In den nunmehr vier Jahren seines Bestehens vermochte das Institut, zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens zusammenzubringen und vielfältige Veranstaltungen für ein breites Publikum zu realisieren. Zugleich waren die Mitarbeiter des Instituts intensiv damit beschäftigt, durch eine Vielzahl verschiedenartigster Texte und Beiträge zentrale Fragen des deutsch-ungarischen Verhältnisses zu diskutieren und die nicht immer problemlos verlaufenden bilateralen Beziehungen in die Belange des gemeinsamen Hauses Europa einzubinden.Mit der Reihe „Beiträge zur deutsch-ungarischen Verständigung“ hat das Institut 2023 eine regelmäßige Publikationsplattform eröffnet, um bilaterale Fragen und Probleme einem interessierten deutschsprachigen Lesepublikum aus ungarischer Perspektive näherzubringen.Der zweite Band der Reihe versammelt eine Auswahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen der Institutsmitarbeiter. Das Themenspektrum umfasst die wichtigsten Politikfelder der Sozial-, Wirtschafts- und Außenpolitik, behandelt Fragen der ungarischen Kultur, Geschichte und Gesellschaft und richtet den Blick, nicht zuletzt, auf die Beziehungen des Landes zu seinen europäischen Nachbarn in West und Ost.Seit dem Kollaps der kommunistischen Zwangsherrschaft und der demokratischen Wende 1989/90 hat Ungarn einen weiten Weg zurückgelegt. Nahezu alle Felder in Politik und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft wurden entscheidenden Wandlungsprozessen unterworfen – aufs Ganze gesehen hat das Land die mit diesen Transformationsprozessen verbundenen mannigfachen Schwierigkeiten erfolgreich bewältigt, auch und gerade im Vergleich mit seinen mittel- und osteuropäischen Nachbarn.Das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium in Budapest bemüht sich seit seiner Gründung im Jahr 2020 darum, einem interessierten Publikum fundierte, wissenschaftlich abgesicherte Einsichten und Informationen zum ungarischen Staat und seinen Bürgern, seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verfassung, den Beziehungen zu seinen Nachbarn in West und Ost und, nicht zuletzt, den integrativen Fundamenten des Zusammenlebens zu vermitteln.Diesem Ziel dienen die zwölf Beiträge des hier vorgelegten zweiten Bandes der 2023 eröffneten Reihe „Beiträge zur deutsch-ungarischen Verständigung“. Die Institutsmitarbeiter widmen sich darin ausgewählten Themen und Fragestellungen aus den verschiedensten Bereichen des ungarischen öffentlichen Lebens: Was hat es mit dem vieldiskutierten ungarischen Wahlrecht auf sich? Welche Rolle nimmt das Land als Partner innerhalb der NATO und der EU ein? Und was ist Budapests Ansatz für die europaweit umstrittene Frage der Migrationspolitik? Indem sich der Band diesen und weiteren Fragen widmet, zeichnet er zugleich die eigenen Wegmarken des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit nach und dokumentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse aus den ersten vier Jahren Institutsgeschichte.
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Ungarn ist anders


Seit das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium im Dezember 2020 in Budapest gegründet wurde, ist sein erklärtes Ziel, den Dialog und Austausch in den Beziehungen beider Länder auf allen Ebenen zu fördern. In den nunmehr drei Jahren seines Bestehens ist es dem Institut nicht nur gelungen, zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens zusammenzubringen und vielfältige Veranstaltungen für ein breites Publikum zu realisieren. Es sammelte sich darüber hinaus eine Vielzahl verschiedenartiger Texte und Beiträge an, die sich um zentrale Fragestellungen des deutsch-ungarischen Verhältnisses in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie um deren Einbettung in das gemeinsame Haus Europa drehen. Mit der Reihe „Beiträge zur deutsch-ungarischen Verständigung“ möchte das Institut eine regelmäßige Veröffentlichungsplattform schaffen, um diese bilateralen Fragen und Probleme einem interessierten deutschsprachigen Lesepublikum aus ungarischer Perspektive näherzubringen, relevante Gedanken und Sichtweisen zu präsentieren und die starken und traditionsreichen Brücken zwischen Deutschland und Ungarn weiterzubauen. Der erste Band der Reihe versammelt die Essay-Veröffentlichungen des Institutsdirektors Bence Bauer, die in den Jahren 2021 bis 2023 in verschiedenen deutschsprachigen Medien erschienen sind und Licht werfen auf eine große Bandbreite an Themen. Sie reichen von der ungarischen Geschichte über bestimmende Diskurse und Fragestellungen in den gegenseitigen Deutschland-Ungarn-Bildern bis hin zur Rolle Ungarns in Europa.   „Ungarn ist das Land der 10 Millionen Freiheitskämpfer.“ Dieser in Ungarn geläufige Ausspruch beschreibt eine Befindlichkeit der ungarischen Mentalität, die bereits einen aufschlussreichen Einblick in viele Konfliktfelder und manche Narrative über das Land der Magyaren geben mag.  Bence Bauer, Direktor des 2020 in Budapest gegründeten Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit, vermittelt im ersten Band der „Beiträge zur deutsch-ungarischen Verständigung” Einsichten in prägende politische, historische und kulturelle Aspekte der deutsch-ungarischen Beziehungen in Form gesammelter Essays aus den ersten drei Jahren Budapester Institutsgeschichte. Wie lässt sich Ungarns eigenwilliger Freiheitsdrang erklären? Was hat es tatsächlich mit dem vielumstrittenen ungarischen Wahlrecht auf sich? Was kann Mitteleuropa zur europäischen Familie beitragen? Und wieso ziehen immer mehr Deutsche nach Ungarn? All diesen und weiteren Fragen widmet sich der vorliegende Band aus der Perspektive eines Autors, der sich als engagierter Vermittler ungarischer Positionen im nicht immer spannungsfreien deutsch-ungarischen Dialog versteht.
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