Johann von Goethe strana 2 z 5
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Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Nachdem Goethe seit der Fertigstellung des ersten Teils im Jahr 1805 zwanzig Jahre lang nicht mehr am Fauststoff gearbeitet hatte, erweiterte er ab 1825 bis Sommer 1831 frühere Notizen zum zweiten Teil der Tragödie. Das Werk wurde 1832, einige Monate nach Goethes Tod, veröffentlicht.
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Rady a zlomyslnosti. Ze světa aforismu a epigramu
Audiokniha Rady a zlomyslnosti. Ze světa aforismu a epigramu. AFORISMUS je - jak praví slovník - "jadrná a stručná věta, jíž se vyslovuje nějaká myšlénka neb důležitá zásada." Z toho vyplývá, že aforistický sloh "libuje si ve stručných větách". Takže ten, kdo se snaží s aforismem jakýmkoliv způsobem zacházet, je chtěj nechtěj nucen shromažďovat jadrné a stručné věty a libovat si v nich. EPIGRAM, česky prostě nápis, "slove kratičká básnička, vyjadřující s duchaplnou pointou vážnou neb satirickou myšlénku výrazně úsečnou formou, se vztahem k určité věci neb osobě."
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Die Leiden des jungen Werther
Die Handlung des Romans ist insofern autobiografisch, als Goethe hier seine platonische Beziehung zu der bereits verlobten Charlotte Buff literarisch verarbeitete. Das Motiv für den tragischen Ausgang dieser Liebe, die Selbsttötung Werthers, lieferte Goethe der Suizid seines Freundes Karl Wilhelm Jerusalem, Gesandtschaftssekretär in Wetzlar. Der hatte sich in eine verheiratete Frau verliebt, die für ihn unerreichbar blieb. Die literarische Figur der Lotte im Roman trägt auch Züge von Maximiliane von La Roche, einer weiteren Bekanntschaft des jungen Goethe aus der Entstehungszeit des Romans.
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The Sorrows of Young Werther
The Sorrows of Young Werther (Die Leiden des jungen Werthers) is an epistolary and loosely autobiographical novel by Johann Wolfgang von Goethe, first published in 1774; a revised edition of the novel was published in 1787. Werther was an important novel of the Sturm und Drang period in German literature, and it also influenced the later Romantic literary movement.
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Divadelní profily (historický archiv)
Digitální titul sestavený z historických snímků vydaných původně pod značkou Ultraphon představuje písničky a ukázky scén z inscenací Národního divadla a divadla Větrník (1941 - 1946)
Byť je kvalita záznamu poplatná přepisu ze standardních desek, představují se vám hlasy a herecké či pěvecké umění legendárních umělců jako byl Bedřich Karen, Václav Vydra,
Olga Scheinpflugová, František Rolland, Marie Glázrová, Zdeněk Štěpánek, Jarmila Kristenová, Otomar Korbelář a mnoho dalších
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Inscenace, které zaujaly IV
Audiokniha Inscenace, které zaujaly IV - obsahuje výběr scén z výrazných inscenací her autorů jako Nikolaj Vasiljevič Gogol, Johann Wolfgang von Goethe Jean Baptiste Poquelin. Hrají Vladimír Brabec, Jana Březinová, Josef Kemr, Jiří Sovák a Jan Tříska.
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Slavné monology
Album monologů z her W. Shakespeara (Hamlet, Othello, Julius Cézar, Romeo a Julie), Moliéra (Zdravý nemocný, Lakomec), Dostojevskij (Zločin a trest), Goethe (Faust) a dalších vydal Supraphon v roce 1981. Podařilo se tak zachovat mimo jiné herecké umění dnes již nežijících hereckých legend Jiřího Adamíry, Martina Růžka, Rudolfa Hrušínského, Josefa Kemra, Jiřího Sováka, Václava Vosky, Petra Haničince a Miloše Nedbala.
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Reineke Fuchs
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen! es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel; Jede Wiese sproßte von Blumen in duftenden Gründen, Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.
Nobel, der König, versammelt den Hof; und seine Vasallen Eilen gerufen herbei mit großem Gepränge; da kommen Viele stolze Gesellen von allen Seiten und Enden, Lütke, der Kranich, und Markart, der Häher, und alle die Besten. Denn der König gedenkt mit allen seinen Baronen Hof zu halten in Feier und Pracht; er läßt sie berufen Alle miteinander, so gut die Großen als Kleinen. Niemand sollte fehlen! und dennoch fehlte der Eine, Reineke Fuchs, der Schelm! der viel begangenen Frevels Halben des Hofs sich enthielt. So scheuet das böse Gewissen Licht und Tag, es scheute der Fuchs die versammelten Herren. Alle hatten zu klagen, er hatte sie alle beleidigt, Und nur Grimbart, den Dachs, den Sohn des Bruders, verschont' er.
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Torquato Tasso
Prinzessin. Du siehst mich lächelnd an, Eleonore, Und siehst dich selber an und lächelst wieder. Was hast du? Lass es eine Freundin wissen! Du scheinst bedenklich, doch du scheinst vergnügt.
Leonore. Ja, meine Fürstin, mit Vergnügen seh' ich Uns beide hier so ländlich ausgeschmückt. Wir scheinen recht beglückte Schäferinnen Und sind auch wie die Glücklichen beschäftigt. Wir winden Kränze. Dieser, bunt von Blumen, Schwillt immer mehr und mehr in meiner Hand; Du hast mit höherm Sinn und größerm Herzen Den zarten schlanken Lorbeer dir gewählt.
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West-östlicher Divan
Buch des Sängers
Moganni Nameh: Buch des Sängers
Zwanzig Jahre ließ ich gehn Und genoß, was mir beschieden; Eine Reihe völlig schön Wie die Zeit der Barmekiden.
Hegire
Nord und West und Süd zersplittern, Throne bersten, Reiche zittern: Flüchte du, im reinen Osten Patriarchenluft zu kosten, Unter Lieben, Trinken, Singen Soll dich Chisers Quell verjüngen.
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Wilhelm Meisters Lehrjahre Band 3
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn, Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!
Kennst du das Haus, auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und sehn mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl?
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Wilhelm Meisters Lehrjahre Band 6
Bis in mein achtes Jahr war ich ein ganz gesundes Kind, weiß mich aber von dieser Zeit so wenig zu erinnern als von dem Tage meiner Geburt. Mit dem Anfange des achten Jahres bekam ich einen Blutsturz, und in dem Augenblick war meine Seele ganz Empfindung und Gedächtnis. Die kleinsten Umstände dieses Zufalls stehn mir noch vor Augen, als hätte er sich gestern ereignet.
Während des neunmonatlichen Krankenlagers, das ich mit Geduld aushielt, ward, so wie mich dünkt, der Grund zu meiner ganzen Denkart gelegt, indem meinem Geiste die ersten Hülfsmittel gereicht wurden, sich nach seiner eigenen Art zu entwickeln.
Ich litt und liebte, das war die eigentliche Gestalt meines Herzens. In dem heftigsten Husten und abmattenden Fieber war ich stille wie eine Schnecke, die sich in ihr Haus zieht; sobald ich ein wenig Luft hatte, wollte ich etwas Angenehmes fühlen, und da mir aller übrige Genuß versagt war, suchte ich mich durch Augen und Ohren schadlos zu halten. Man brachte mir Puppenwerk und Bilderbücher, und wer Sitz an meinem Bette haben wollte, mußte mir etwas erzählen.
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Die Laune des Verliebten
Erster Auftritt
[Amine und Egle sitzen an der einen Seite des Theaters und winden Kraenze. Lamon kommt dazu und bringt ein Koerbchen mit Blumen.]
Lamon [indem er das Koerbchen niedersetzt]. Hier sind noch Blumen.
Egle. Gut!
Lamon. Seht doch, wie schoen sie sind! Die Nelke brach ich dir.
Egle. Die Rose! -
Lamon. Nein, mein Kind! Aminen reich' ich heut' das Seltene vom Jahr; Die Rose seh' ich gern in einem schwarzen Haar.
Egle. Und das soll ich wohl gar verbindlich, artig nennen?
Lamon. Wie lange liebst du mich schon, ohne mich zu kennen? Ich weiss es ganz gewiss, du liebst nur mich allein, Und dieses muntre Herz ist auch auf ewig dein, Du weisst es. Doch verlangst du mich noch mehr zu binden? Ist es wohl scheltenswert, auch andre schoen zu finden? Ich wehre dir ja nicht, zu sagen: der ist schoen, Der artig, scherzhaft der; ich will es eingestehn, Nicht boese sein.
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Wilhelm Meisters Wanderjahre Band 3
Nach allem diesem, und was daraus erfolgen mochte, war nun Wilhelms erstes Anliegen, sich den Verbündeten wieder zu nähern und mit irgendeiner Abteilung derselben irgendwo zusammenzutreffen. Er zog daher sein Täfelchen zu Rat und begab sich auf den Weg, der ihn vor andern ans Ziel zu führen versprach. Weil er aber, den günstigsten Punkt zu erreichen, quer durchs Land gehen mußte, so sah er sich genötigt, die Reise zu Fuße zu machen und das Gepäck hinter sich her tragen zu lassen. Für seinen Gang aber ward er auf jedem Schritte reichlich belohnt, indem er unerwartet ganz allerliebste Gegenden antraf; es waren solche, wie sie das letzte Gebirg gegen die Fläche zu bildet, bebuschte Hügel, die sanften Abhänge haushälterisch benutzt, alle Flächen grün, nirgends etwas Steiles, Unfruchtbares und Ungepflügtes zu sehen. Nun gelangte er zum Haupttale, worein die Seitenwasser sich ergossen; auch dieses war sorgfältig bebaut, anmutig übersehbar, schlanke Bäume bezeichneten die Krümmung des durchziehenden Flusses und einströmender Bäche, und als er die Karte, seinen Wegweiser, vornahm, sah er zu seiner Verwunderung, daß die gezogene Linie dieses Tal gerade durchschnitt und er sich also vorerst wenigstens auf rechtem Weg befinde.
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Die Mitschuldigen
Erster Auftritt
Die Wirtsstube.
[Söller sitzt im Domino an einem Tischchen, worauf ein Licht, eine Bouteille Wein und ein Glas steht. Sophie gegenüber sitzt und näht eine Feder und eine Schleife auf einen Hut. Der Wirt kommt herein. In der Tiefe des Theaters steht ein Tisch, darauf ein Licht, Bücher und Tintenfaß, dabei ein Lehnsessel.]
Wirt [zu Söllern]. Schon wieder auf den Ball! Im Ernst, Herr Schwiegersohn, Ich bin Sein Rasen satt und dächt, Er blieb davon. Mein Mädchen hab ich Ihm wahrhaftig nicht gegeben, Um so in' Tag hinein von meinem Geld zu leben. Ich bin ein alter Mann, ich sehnte mich nach Ruh, Ein Helfer fehlte mir, nahm ich Ihn nicht dazu? Ein schöner Helfer! Ja, mein bißchen durchzubringen!
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Egmont
Soest. Nun schießt nur hin, daß es alle wird! Ihr nehmt mir's doch nicht! Drei Ringe schwarz, die habt ihr eure Tage nicht geschossen. Und so wär' ich für dies Jahr Meister. Jetter. Meister und König dazu. Wer mißgönnt's Euch? Ihr sollt dafür auch die Zeche doppelt bezahlen; Ihr sollt Eure Geschicklichkeit bezahlen, wie's recht ist. (Buyck, ein Holländer, Soldat unter Egmont.) Buyck. Jetter, den Schuß handl' ich Euch ab, teile den Gewinst, traktiere die Herren: ich bin so schon lange hier und für viele Höflichkeit Schuldner. Fehl' ich, so ist's, als wenn Ihr geschossen hättet. Soest. Ich sollte drein reden; denn eigentlich verlier' ich dabei. Doch, Buyck, nur immerhin. Buyck (schießt). Nun, Pritschmeister, Reverenz!—Eins! Zwei! Drei!
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