Suhrkamp strana 7 z 9
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Demian
Wie alle Hauptwerke Hermann Hesses hat auch der Demian, den der damals 40jährige Autor mitten im Ersten Weltkrieg schrieb, eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Entstehungs- und Wirkungsgeschichte. Daß dieses im Herbst 1917 vollendete Buch erst im Juni 1919, ein halbes Jahr nach Kriegsende, veröffentlicht wurde, lag an der Unbekanntheit des Verfassers. Denn Hesse hatte das Manuskript dem Verlag als das Erstlingswerk eines kranken jungen Dichters empfohlen, des zeitkritischen Poeten Emil Sinclair, der bisher nur in Zeitungen und Zeitschriften durch pazifistische Mahnrufe und Erzählungen aufgefallen war (die gleichfalls von Hesse stammten). Doch trotz des Inkognitos erlebte das Buch eine geradezu stürmische Aufnahme und wurde noch im Erscheinungsjahr mit dem Fontane-Preis für das beste Erstlingswerk eines Nachwuchsautors ausgezeichnet. Thomas Mann verglich die elektrisierende Wirkung des Buches mit der von Goethes Werther, da es »mit unheimlicher Genauigkeit den Nerv der Zeit traf und
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12,51 €
Die Einsamkeit des Zauberers
Alptraum New York... Ein Mann landet auf dem New Yorker Flughafen; noch geschüttelt von der Flugangst, überfällt ihn die Panik, seine Frau nicht wiederzuerkennen. Aus Angst wird Ekel, Ekel vor der Frau ... Ekel vor der Stadt - Abscheu vor allem, was zuvor so normal war.Die Geschichte beginnt beunruhigend. Sicher, es ist nicht ungewöhnlich, daß jemand, der aus Deutschland zurück nach New York fliegt, mit Flugangst zu kämpfen hat. Furcht steigt in dem Mann hoch, er werde seine am Flughafen wartende Frau nicht wiedererkennen. Angekommen im dunkeln Loft, bezieht der Mann seinen Hochsitz am Fenster und notiert, was er sieht. Gedächnisbehinderte Fremdheit verschärft und verzerrt alle Beobachtungen und Erfahrungen. Sie isoliert ihn, macht ihn einsam. Genzmers Held geht am "Big Apple" zugrunde. Die Geschichte seiner Verstörung ist auch eine Geschichte über amerikanische Zustände, speziell über New York: "Man muß sich beeilen, alles verschwindet."
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4,50 €
Herr Biedermann und die Brandsti
Das Hörspiel Herr Biedermann und die Brandstifter inszeniert die Geschichte eines Kleinbürgers, der die Brandstifter in sein Haus läßt, um von ihnen - verzweifelte Hoffnung opportunistischer Bonhomie - verschont zu werden. In der verwickelten Konspiration von Spießern und Gangstern wird eine Geisteshaltung entlarvt, die zur Urgeschichte des Totalitären gehört.
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2,50 €
Eva Luna
Die drei Romane markieren Etappen meines Lebens. Das Geisterhaus war Bewältigung meiner Erinnerung. Von Liebe und Schatten nahm mir meinen Haß und meine Wut. Eva Luna ist ein fröhliches Buch. Isabel Allende
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Forbes Park
„Der Manager Kauff wird zusammen mit seiner Frau Jana von Corpus AG ins ferne Manila entsandt, um die dortige Niederlassung auf Vordermann zu bringen. In Manila, so die Hoffnung seiner Konkurrenten, wird er von einer Schwierigkeit zur anderen taumeln, sich also selbst erledigen.“
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Ausfallzeit
"Ausfallzeit" erzählt die Geschichte einer Befreiung, aber nicht die einer Entfesselung oder Enthemmung. Sagen wir eher: Da gewinnt jemand den Mut zu einem eigenen Gesicht und dann dazu, einmal das Gesicht zu verlieren; Mut, mehr zu wollen, als angeboten wird, zu handeln, statt zu warten.
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Pirckheimers Fall
Was ist das für ein Markt, in dem das Selbstbewußtsein herrscht, es gibt nichts Neues unter der Sonne; über einen solchen Markt lachen sich doch alle kaputt. Schriftstellerkollege Hitler sorgt im Osten mit seinem Bestseller wieder mal für den Aufschwung des deutschen Buches, sein Buch kaufen sogar Analphabeten, genial, hatte Pirckheimer gesagt; die guten alten Bestseller.
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Transit
Nachdem sie über ein Jahr durch Europa getrampt war, kommt Xenia (griechisch: die Fremde) zurück nach Amsterdam. Sie sucht ihre Freunde Daan und Alma, mit denen sie früher zusammengewohnt hat. Daan trifft sie bereits auf dem Bahnhof, wo er sich sein essen aus den Papierkörben sammelt, und Alma, das ehemalige Fotomodell, ist inzwischen im Prostituiertenmilieu verschwunden. Ein alter Mann nimmt die verzweifelte Xenia in sein Haus auf, eine einzigartige Freundschaft über Generationen hinweg entwickelt sich. Aber Xenia sucht weiter nach ihrer Freundin und macht sich auf nach dorthin, wo sie am liebsten ist: unterwegs.
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Flug
"Kann ich überhaupt fliegen, oder habe ich es nur als Kind gekonnt, wie alle?" Ein Mann fährt zum Flughafen, um in einer kleinen Maschine die Alpen zu überqueren. Zwischen Abflug und bevorstehender Ankunft im Unbekannten schweift der Erzähler zurück: in die Anfänge des Flugwesens zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zu Blériot und den anderen, deren sportlicher Wettkampf bald schon, im Ersten Weltkrieg, tödlichen Kämpfen Platz macht. Zugleich katapultiert der Sprachflug den Erzähler aus der Stadt zurück in die eigene Kindheit auf dem Land, die jetzt, beim Nachsinnen, Risse bekommt. Kinder können fliegen. Aber der Knabe, der mit ausgebreiteten Armen den Stubentisch umflog, wurde vom Großonkel barsch zu einer Bruchlandung gezwungen. Flug ist ein Entwicklungsroman mit umgekehrtem Düsenantrieb, ein rasender Sprachflug, vor und zurück in die Geschichte, bei dem Lektüre und Erlebtes ineinander aufgehen. Für die neue Fassung hat der Schweizer Autor Reto Hänny, der 1994 mit Helldunkel den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann, seinen 1985 erschienenen Roman, inhaltlich straffend und zugleich erweiternd, zu einer mit unterschiedlichsten Tonarten und Klängen spielenden faszinierenden Sprachpartitur verdichtet.
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Katastrophen mit Seeblick
Die Figuren in diesen Geschichten stehen im Bann des Gardasees, seiner unvergleichlichen Schönheit etwa im Abendlicht. Aber die schützt nicht vor Katastrophen, vor Verwirrungen der Sinne, wenn Männer schönen, vor allem jungen Frauen begegnen.
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Fingerübungen e. Mörders
"Es sind Geschichten, in denen Verhängnisse passieren. Diese Verhängnisse sind nicht passiert in ferner Vergangenheit, sie passieren gerade jetzt in diesen Geschichten. Jede Geschichte ist ein aktuelles Verhängnis. Unabwendbar. Aber man kann es erzählen. Die Verhältnisse stammen allesamt aus unserem Alltag, also aus Lebensangst und Liebesmangel. Die verhängnisvollen Bedingungen: Konkurrenz, Arbeitslosigkeit, Mangel an Genugtuung. Statt Erlebnis-Offenheit herrscht Konvention überall. Diese Geschichten schneiden in die Konventionsfesseln, die uns angelegt werden von Kindheit an. Diese Geschichten sind also Befreiungsversuche." Martin Walser
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Siddhartha
Nach den erfolgreichen Sonderausgaben von Das Glasperlenspiel und Unterm Rad, die im vergangenen Jahr das Hesse-Jubiläum begleiteten, folgt nun Hesses weltberühmte, u.a. aus den Eindrücken einer Asienreise geborene Legende in gleicher Ausstattung: in transparentem Folienumschlag und mit einem Lesebändchen. »Für mich bleibt Hesses Siddhartha eines der einfachsten, schönsten und tiefsten Bücher, die ich je gelesen habe. C. G. Jung langweilt mich zuweilen unsäglich – aber das tun ja die meisten Psychologen –, während Hesse es schafft, uns ZEN zu vermitteln, ohne das Wort überhaupt je zu erwähnen.« Henry Miller
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10,69 €
Freunde
Wieder erzählt Hermann Lenz von seinem Alter ego, dem Schriftsteller Eugen Rapp. Rapp, von Stuttgart nach München umgesiedelt, hat sich dort einen Freundeskreis aufgebaut. Mit den Freunden unternimmt er Reisen, mit ihnen führt er Gespräche über Leben,Überleben, Schreiben. Kurz: Durch diese Freunde hält der Einzelgänger Rapp, der immer "nebendraußen" steht, den für seine schriftstellerische Arbeit notwendigen Kontakt zu der mit Skepsis beobachteten Gegenwart. Hermann Lenz, eigentlich Eugen Rapp, wurde am 26. Februar 1913 in Stuttgart geboren und starb am 12. Mai 1998 in München. Nach seinem Studium in Heidelberg kehrte er 1937 in seine Heimatstadt zurück. Im 2. Weltkrieg war er Soldat und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. 1951 hielt er eine Lesung vor der "Gruppe 47". Er lebte zunächst in Stuttgart, bevor er 1975 wieder nach München zog. 1993 gründete Hermann Lenz eine Stiftung zur Förderung junger Autoren und Literaturwissenschaftler. Er schrieb zahlreiche Gedichte, Erzählungen und Dramas. 1978 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt, 1997 erhielt er den Würth-Preis für Europäische Literatur.
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Harmloses, bitte & zwei Romane
"Do you remember?" heißt es in Heiliger Sebastian. Eine Frage, die Anne nicht mag. Die Frage, die alles ins Rutschen bringt, die eine ganze Biographie durcheinanderwirbelt. Was längst vergessen schien, taucht wieder traumhaft klar herauf. Nichts bleibt ganz in dieser Lawine, die mir zunehmender Geschwindigkeit über alle Stationen - Mähren, Engadin, New York, London, Paris, Normandie, Griechenland - hinwegrast und immer wieder das Grundmuster eines bewegten Lebens nach oben kehrt: Krieg, Aufbruch, Flucht. Wie Heiliger Sebastian sind auch Harmloses, bitte und Veränderung Bücher der Erinnerungen.
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Eine teure Freundschaft
"Rosenbooms Roman folgt einem Kriminalfall, der seinerzeit Aufsehen in den Niederlanden erregte: Im Park einer Millionärsvilla in Baarn wurde 1961 auf dem Boden eines Brunnens die Leiche eines vermißten Jungen gefunden, Theo Mastwijk mit Namen. Der fünfzehnjährige Theo war vier Wochen lang im Turmzimmer versteckt gehalten worden, weil er nicht in eine Erziehungsanstalt gebracht werden wollte. Drei ältere Mitschüler hatten ihn umgebracht, weil sie sich keinen Rat mehr wußten, auch weil sie eine Aufdeckung ihres Kleinverbrechens fürchteten. Rosenbooms Erzählen geht weit über den Ansatz einer Kriminalnovelle hinaus." Neue Züricher Zeitung
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Maroun
Hubertus von Thielmanns neuer Roman "Maroun" erzählt die Geschichte eines betörenden wie rätselhaften jungen Mannes, der Menschen anzuziehen weiß und sie mit Geschick an sich bindet. Maroun, halb Asiate und halb Europäer, verfolgt ein nicht zu erkennendes Ziel. Was treibt ihn, welche Kräfte stehen hinter ihm, fragt sich Fabian, der Ich-Erzähler, immer öfter. Lange findet er nicht heraus, daß Maroun dem Härtetest einer fernöstlichen Organisation unterworfen wurde, die spirituelle und wirtschaftliche Macht verbindet und die in westliche Unternehmen einzudringen sucht. Auch er, Fabian, gerät in Marouns Sog. Hubertus von Thielmann, geboren 1936 in Breslau, arbeitete für einen international agierenden Chemiekonzern in Kairo, Beirut, Istanbul, Teheran, Buenes Aires und Manila. Thielmann lebt in Bunes Aires.
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